Cold Brew Tee ist Tee, der in kaltem Wasser statt in heissem aufgebrüht wird. Der Prozess dauert 6-12 Stunden, ergibt aber eine glattere, weniger bittere, nuanciertere Tasse. Wenn du wissen willst, wie Cold Brew Tee funktioniert, findest du hier Methode, die besten Teesorten und die wichtigen Details.
Kaltes Wasser extrahiert weniger Tannine und bittere Catechine. Das Ergebnis hat von Natur aus weniger Adstringenz und lässt süssere, feinere Aromen durchscheinen. Ausserdem bleibt der Tee klar — kein Trübwerden durch Tannin-Koffein-Ausfällung.

Grüner Tee: bringt süsse, umami-betonte Noten hervor. Gyokuro eignet sich hervorragend für Cold Brew. Weisser Tee: zart, leicht süss. Oolong: Komplexität entwickelt sich schrittweise. Schwarzer Tee: glatt, vollmundig ohne Adstringenz. Hibiskus: leuchtend rubinrot, herb.
1 Esslöffel loses Blatt pro 500 ml kaltes, gefiltertes Wasser. Glasgefäss, verschlossen, 6-12 Stunden im Kühlschrank. Abseihen, wenn fertig. Grüner/weisser Tee: 6-8 Stunden. Oolong/Schwarz/Kräuter: 8-12 Stunden. Sehr nachsichtig — eine Stunde mehr ruiniert selten das Ergebnis.

Hält sich 3-4 Tage gekühlt in einem verschlossenen Glasgefäss. Zur Zielzeit abseihen — nicht unbegrenzt ziehen lassen.
Pur auf Eis, mit Sprudelwasser oder mit frischem Obst und Kräutern. Cold Brew Tee aus grünem Tee zuerst ohne Eis servieren, um den vollen Geschmack wahrzunehmen. Minimale Ausstattung nötig — nur ein Gefäss, ein Sieb und ein Kühlschrank.
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